Vroudenspil Panoptikum

Vroudenspil – Panoptikum – Review

Vroudenspil „Panoptikum – Bild erhalten von: Hicktown Records

Vier Jahre nach „Fauler Zauber“ können sich die Fans von Vroudenspil nun über das neue Album der Band freuen: „Panoptikum“.

Der bereits vor dem Album veröffentlichte Song „Kaleidoskop“ eröffnet den Reigen des Albums „Panoptikum“. Und das in gewohnter Vroudenspil-Manier mit einem wunderbaren Mix aus Piraten- und Mittelalterrock. Doch auch etwas Reggae und Ska mischen hier gut hörbar mit. Weiter geht es genauso beschwingt und mitreißend mit „Tanzbär“. Der Song mit Kirmesfeeling geht ins Ohr und vermittelt ein Gefühl von Zirkus und Erinnerungen an die Kindheitstage zugleich.

Mit „Spuren im Sand“ nimmt das Tempo ein wenig ab. Das Stück präsentiert sich als gelungener Song über die Freundschaft.  Ebenfalls im Midtempo bleibt „Rausch der Sinne“. Eine ebenso eingängige wie unverkennbare Melodie und ein weiterer Höhepunkt des Albums. „Schein und Sein“, ein Text, doch ein wenig zum Nachdenken über das Kaufverhalten der Menschen anregt und Musik, die ruhige und rasante Passagen gekonnt vereint. Ein wahrlich gelungenes Stück.

Weiter geht es mit „Feuerteufel“. Hier wird das Tempo wieder gehörig angezogen. Stillstehen? Definitiv unmöglich. Weghören ebenso. ein Song mit absoluter Ohrwurm-Gefahr.  Für Vroudenspil fast schon ungewohnt düster wird es mit „Wanderer in Schwarz“. Ein metaphorischer Text kombiniert mit Musik, die zwischen schwungvoll und Rockballade wechselt. Etwas düster, aber wohl auch deshalb wirklich gut.

Auch „Menschenbild“ ist ein eher tiefgehendes Stück. Welches im Vergleich zu den anderen Songs des Albums allerdings eher wenig heraussticht. Mit „Aufgewacht“ präsentieren Vroudenspil ein eingängiges Lied zum mitschunkeln und -singen und damit einhergehend auch wieder etwas Freibeuter-Flair. Energiegeladen präsentiert sich danach auch „Selbsträcher“. Temporeich wird es wieder bei „Kleine Fabel“. Also nichts wie auf und mitgetanzt!

Vanitas“ gibt noch einmal alles, bevor es mit dem fast schon melancholischem „Seelenfrieden“ ruhig zum Ende des Albums geht. Besonders die bei diesem Song sehr gefühlvolle Stimme von Don Santo sei hier besonders hervorgeboben.

Fazit

„Panoptikum“ präsentiert sich als wirklich starke Scheibe mit vielen Höhepunkten und gut tanzbarer Musik. Man kann sich definitiv schon darauf freuen, die Stücke der Scheibe live zu erleben.

Sucht man wirklich das Haar in der Suppe, so könnte man lediglich aufführen, das recht wenig wirklich „piratige“ Songs auf dem Album vertreten sind. Oder die Rhythmik mancher Stücke oder besser gesagt der Texte, äußerst selten, aber eben doch ab und an etwas holprig rüberkommen. Was jedoch dem positiven Gesamteindruck und dem mitreißenden Sound keinerlei Abbruch tut.

„Panoptikum“ präsentiert Vroudenspil, wie sie nun einmal sind. Ein Feuerwerk an guter Laune, mitreißender Musik und jeder Menge Energie. „Panoptikum“: definitiv sehr zu empfehlen.

Review: Lilly

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