Napalm Death

Napalm Death „Campaign For Musical Destruction“ 20.05.2017 – Konzertbericht

Lock Up, Power Trip, Brujeria und Napalm Death. Das war das Line Up im Backstage Werk am 20.05.2017. Und das Backstage war voll. Kein Wunder, wenn Napalm Death rief und auch gleich noch Brujeria und zwei weitere musikalische Powerpakete im Schlepptau hatte.

 

 

Napalm Death „Campaign For Musical Destruction“

 

Der Opener: Lock Up

 

Den Abend eröffneten Lock Up und empfingen das Publikum mit Deathgrind-Geknüppel vom Feinsten. Der schnelle und wilde Sound von Lock Up sorgte rasch für relativ viel Stimmung im Werk und bereitete gut darauf vor, was noch kommen sollte.

 

Lock Up
Lock Up – Photo: © The Discovered Land

 

Der Support: Power Trip

 

Power Trip
Power Trip – Photo: © The Discovered Land

 

Power Trip enterte als zweite Band des Abends die Stage. Was Lock Up stimmungsmäßig angefangen hatten, führten die Trash Metaler Power Trip gekonnt fort. Die Stimmung stieg weiter und das Publikum ging ab. Ergebnis des Powertrips mit Power Trip: ein astreiner Circle Pit.

 

Und noch ein Support: Brujeria

 

Brujeria
Brujeria – Photo: © The Discovered Land

 

Doch es wurde noch besser. Denn weiter ging es mit Brujeria. Die Jungs aus Mexico boten ein wahres Fest an Grindcore und Death Metal. Dass alle Texte auf Spanisch waren, tat der Stimmung keinen Abbruch. „Are you ready for Napalm Death?“ Und die Fans? Antworteten mit „Brujeria! Brujeria!…“ Mehr muss man hier nicht sagen.

 

Der Headliner: Napalm Death

 

Napalm Death
Napalm Death – Photo: © The Discovered Land

 

Als Napalm Death die Bühne betrat, kochte die Stimmung über. Die Erfinder des Grindcore überzeugten wie erwartet mit einer brillanten Mischung aus instrumentalem Können, starkem Gesang und hochwertigen Texten.

 

Wer Napalm Death noch nicht kannte – doch mal ehrlich, wer kennt diese Band nicht – war vielleicht etwas von der Power und Ausdrucksstärke des Sängers überrascht. Mark „Barney“ Greenway tobte wie ein Orkan über die Stage. Er stampfte, schrie und ging voll in seinem Auftritt auf.

 

Napalm Death
Napalm Death – Photo: © The Discovered Land

 

Lediglich beim zweiten oder dritten Song kam er wohl etwas durcheinander. Das Stück wurde abgebrochen und Drummer Danny Herrera zeigte dem Vocalist erstmal kurz die Setlist. Dann ging es auch schon in gewohnter Napalm Death-Manier weiter. Energisch, befreiend und auch irgendwie böse.

 

Unser Fazit des Abends: ein Fest für Ohr und Haar. Mit Deathgrind, Trash Metal, Death Metal, Grindcore, headbanging, hammer Stimmung und wunderbaren Circle Pits.

 

Manch einer mochte vielleicht denken, er sieht dreifach. Nämlich Shane Embury, welcher als Bassist bei gleich drei Bands des Abends fungierte: Lock Up, Brujeria und Napalm Death. Respekt vor dieser Leistung.

 

Vielen Dank an Lock Up für die gelungene Eröffnung des Abends, an Power Trip für das weitere Anheizen, an Brujeria für ihre geniale Show und an Napalm Death als Hauptact des Abends.

 

Ebenfalls ein Dankeschön an das Backstage für den gelungenen Rahmen für diesen Event.

 

Weitere Infos zu den Bands:

 

Mehr Fotos des Abends findet ihr bei The Discovered Land.

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