Ad Nemori Akrateia

Ad Nemori – Akrateia – Review

Heute ist es soweit! Am heutigen 18.10.2019 veröffentlichen Ad Nemori ihr Debüt-Album „Akrateia“. Wir haben für euch schon mal reingehört.

Ad Nemori

Atmospheric Death Metal, das sind Ad Nemori. Eine Band, die ihr euch definitiv merken solltet. 

Ad Nemori
Photo: © Ad Nemori

Der Sound von Stephan (Guitar & Vocals), Marko (Bass), Oliver (Guitar), Raphael (Vocals), Alex (Drums) und Milos (Keyboard) überzeugt und die Jungs lieferten bereits 2016 mit ihrer EP „Pyre“ gewaltig ab. Damals wie heute in Eigenregie, veröffentlichen die 6 Jungs aus München nun ihr Debüt-Album „Akrateia.

Akrateia – Album-Review

Ad Nemori Akrateia
Ad Nemori – Akrateia – Photo: © Ad Nemori

Von brachial über verträumt bis hin zu episch reichen die Klanglandschaften von Ad Nemori. Dabei beschränken sie sich nicht nur auf ein Genre, sondern gehen weit über die konventionellen Grenzen der Genres hinaus.

Auch zeitlich fühlt man sich ab und an zurückversetzt in vergangene Jahre, wenn man den Klängen von „Akrateia“ lauscht. Ad Nemori vereinen gekonnt Brachialität mit Melancholie und entführen dabei auf eine atmosphärische Death Metal Reise. 

Miasma“ stellt das einladende Intro des Albums dar, welches gekonnt auf die restlichen Tracks vorbereitet. „Tellurian Doom“ legt gleich mächtig los und sorgt für eine Atmosphäre, die kraftvoller kaum sein könnte. „Above The Tide“ zeigt eindrucksvoll, wie Ad Nemori die verschiedenen Metalstile verbindet und so für unerwartete Momente und musikalische Höhepunkte sorgt. 

Kenosis“ ist der längste Track des Albums. Hier nimmt an sich schon hohe Intensität nochmals zu und sorgt für zusätzliche Spannung. Und das, obwohl dieser Titel an sich ein wenig ruhiger gehalten ist, als die restlichen Stücke der Scheibe. Bei „Obey Thy Souvereign“ rückt das Keyboard in den Mittelpunkt und kreiert auch durch die hier teils andersartigen Vocals einen fast schon blackmetalischen Sound.  Mit „Diverging From The Black“ wird es etwas rockiger und bleibt dennoch herrlich düster. 

Sucht man nach dem schwächsten Track des Albums, so muss. man wohl leider „The Guidance“ nennen. Der Song ist gut, geht jedoch mit den anderen Highlights des Albums doch etwas unter. „The Stars My Destination“ hämmern dem Hörer dann wieder einen Mix aus Brutalität und Melancholie um die Ohren, der sich gewaschen hat. Ein absolut begeisternder Abschluss eines hochkarätigen Albums. Mit „Enkrateia“ entlassen Ad Nemori den Hörer mit Klavierklängen zurück in die Realität.

Fazit

Lust auf einen Atmospheric Death Metal Newcomer mit wirklich großem Potenzial? Dann sagen wir nur: Ad Nemori! 

Mit „Akrateia“ beweisen Ad Nemori eindrucksvoll ihr Können. Sie zeigen, dass es keiner Genregrenzen bedarf und dass der Underground wirklich hammermäßiges zu bieten hat.

Ad Nemori, von dieser Band werden wir noch einiges hören! 

Track-List „Akrateia“

  • Miasma
  • Tellurian Doom
  • Above The Tide
  • Kenosis
  • Obey Thy Souvereign
  • Diverging From The Black
  • The Guidance
  • The Stars My Destination
  • Enkrateia

Ad Nemori live

Ihr wollt Ad Nemori live erleben? Dann habt ihr am 18.10.2019 die Gelegenheit dazu! 

  • Wer: Ad Nemori
  • Wann: 18.10.2019, Einlass: 19:00 Uhr, Beginn: 19:30 Uhr
  • Wo: Feierwerk (Orangehouse), München

Review: Lilly

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